Lässig durch den Sommer – 5 Tipps für heiße Tage

Lässig durch den Sommer – 5 Tipps für heiße Tage

Seit Wochen steigen die Temperaturen kontinuierlich an und neben den Außentemperaturen zeigt das auch Auswirkungen auf das Raumklima. Das setzt dem Kreislauf zu, führt zu verminderter Arbeitsleistung und wirkt demotivierend.


Damit die Lust am sommerlichen Sonnenschein nicht zur dauerhaften Qual wird, gilt es ein paar einfache Maßnahmen zu ergreifen und schon stellt sich eine innere Harmonie her, der Kreislauf gleicht sich aus und der Tag bereitet Freude.


In diesem Artikel finden Sommer-Gestresste die 5 wichtigsten Verhaltensregeln für mehr Wohlbefinden bei Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke.

1. Den Wasserhaushalt überprüfen

Das oberste Gebot an heißen Tagen bezieht sich auf den Wasserhaushalt im Körper. An heißen Sommertagen braucht der Kreislauf besonders viel Wasser zur Stabilisierung der körperlichen Funktionen. Besonders kleine Kinder und ältere Menschen sind zu dieser Zeit gefährdet und müssen auf jeden Fall viel trinken. Für Erwachsene dürfen es mehr als 3 Liter am Tag sein.

Wichtig: Bitte keine süßen Getränke wie künstliche Limonade wählen. Der Zucker im Getränk kurbelt den Kreislauf zwar an, doch er zeigt sich vor allem im aktiven Stoffwechsel. Ergebnis: Die Körpertemperatur steigt an. Mineralwasser ist an diesen Tagen erfrischend, auch stilles Wasser mit einer Scheibe Zitrone ist erlaubt.

2. Die richtige Kleidung

Luftige Kleidung gehört an heißen Tagen dazu. Kurze Hosen, die locker fallende Seidenbluse und vielleicht sogar ein Sommerhut – jene Dinge sind in diesem Sommer ein Muss.

Auch die Füße wünschen sich eine angenehme Frische. Daher lieber auf offene Schuhe zurückgreifen. Espadrilles sehen nicht nur schön aus, sie sind auch offen und gleichzeitig stabiler als Flip Flops. Ihre Leichtigkeit fühlt sich an heißen schweren Tagen sehr gut an und zumeist bestehen sie aus Naturmaterialien.

3. Das Raumklima ausgleichen

Das Raumklima in der Wohnung oder auf der Arbeit setzt den meisten Menschen ganz besonders zu. Mit einfachen Mitteln lässt es sich minimieren. Zunächst sind die technischen Geräte auszuschalten, da diese Wärme produzieren. Auch überflüssige Textilien gilt es zu verbannen, da sie Wärmespeicher darstellen.

Zusätzlich dazu bietet es sich an die Wohnung in der Nacht zu durchlüften. Dadurch verringert sich die Temperatur in der Wohnung merklich und der Luftaustausch führt zur verbesserten Atemluft. Wer einen Ventilator zur Hand hat, stellt diesen auf und hängt ein feuchtes Tuch davor. Auch hierbei verringert sich die Temperatur. Nasse Wäsche in der Wohnung führt auch ohne Ventilator zum selben Ergebnis.

4. Diese Lebensmittel kühlen ab

Heute bloß nichts Deftiges essen, überwiegend auf leichte Kost setzen. Umso wasserhaltiger ein Lebensmittel ist, desto stärker kühlt es ab. Die Wassermelone hat einen Wassergehalt von 95,8 %. Sie schmeckt, erfrischt und liegt nicht schwer im Magen.

Auch Äpfel, Pflaumen, Stachelbeeren, Birnen und Orangen sind willkommen. Verzichten sollten Schwitzende unbedingt auf Bananen und auch die Mango ist nur bedingt erfrischend. Milch- und Getreideprodukte wirken sich hinderlich aus.

5. Action vs. Relaxen – mit Freude durch den Sommer

Alles, was mit mehr Bewegung in Verbindung steht, ist auf den Morgen oder auf den Abend zu verlegen. In der Zeit zwischen 12 Uhr mittags und 16 Uhr darf es gediegen zugehen. Jede Bewegung führt zur erhöhten Schweißproduktion. Auch kühles Wasser hilft nur bedingt.

Apropos Wasser: Wer sich an diesen Tagen trotzdem viel bewegen will, sucht am besten den nächsten Badestrand auf. Das Wasser hat zwar ebenso erhöhte Temperaturen angenommen, doch es bietet sich noch immer als erfrischende Maßnahme an.

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